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Abb. 4: Modellpaar im Artikulator

Abb. 5: Das harmonische Rektorale Trapez

Abb. 6: Das Rektorale Trapez als Störungsindikator
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Das Rectorale Trapez nach Staub
Nach der Kieferrelationsbestimmung am Patienten wird das Modellpaar nun im Artikulator fixiert (s. Abb. 4).
K.H. Staub hat im Rahmen seiner Modellvermessungen festgestellt, dass ein Zusammenhang zwischen dem skelettalen, festen Oberkiefer und dem mobilen, instabilen Unterkiefer besteht. Damit wurde eine messbare Größe geschaffen.
Verläuft die Verbindungslinie der UK-Direktionspunkte parallel zur Verbindungslinie der OK-Direktionspunkte und bildet die rückwärtige Ansicht der Direktionspunkte im Ober- und Unterkiefer die geometrische Form eines Trapezes, so ist die Mandibula der Maxilla und damit der Unterkiefer dem Cranium harmonisch ortho-cranial zugeordnet. (s. Abb. 5)
Die Neigung des Trapezes in der Ebene spielt dabei keine Rolle und ist von Patient zu Patient in der Regel unterschiedlich. Bilden die Direktionspunkte von Oberkiefer und Unterkiefer kein Trapez, so ist dies ein eindeutiger Hinweis auf eine falsche Zuordnung des Unterkiefers oder auf eine Deformation im Bereich des Kiefergelenks (s.Abb.6). Diese Diagnose kann ohne aufwendige Apparate gestellt werden, ohne jedoch detaillierte Informationen zu liefern. Neben der Fertigungsfunktion von gesundem Zahnersatz in der Prothetik kann StaubCranial pathologische Veränderungen im Kauapparat diagnostizieren sowie Unregelmäßigkeiten und funktionelle Störungen auf einfachste Art nachweisen.
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